Verpacken aktuell  

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Berichte:

DISPLAYS

Plattform für Modularisierung

STI GROUP

19.10.2010, von: Annette von der Heide

Unter dem Motto „Anziehend anders“ präsentierte sich die STI Group, Lauterbach, auf der FachPack. Verpackungen und Displays aus dem STI DesignLab zeigten eine Differenzierung durch Material, Form, Farbe und Haptik sowie neue Anwendungen und Applikationen bereits bekannter Technologien. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Thema „Modularisierung und Standardisierung“ von Verpackungs- und Displaykonzepten. Die Automobilindustrie sowie viele technische Produktionszweige zeigen, wohin die Entwicklung der Zukunft geht: Plattformkonzepte ermöglichen in der Produktentwicklung eine Reduzierung von Entwicklungszeiten und Entwicklungskosten.

Plattformkonzepte ermöglichen eine Reduzierung von Entwicklungszeiten und Prozesskosten entlang der gesamten Supply-Chain.
Quelle: STI

Hinzu kommen massive Potenziale zur Kostensenkung entlang der gesamten durchrationalisierten Supply Chain. So erhöhen länderübergreifende Kampagnen die Auflagen für POS-Materialien und senken damit die Kosten, die durch eine zentrale Beschaffung und die daraus resultierende Reduzierung der Komplexitätskosten nochmals minimiert werden können. Die Lösung besteht in modularen Displaykonzepten, die es ermöglichen, globale Konzepte mit lokalen Bedürfnissen zu kombinieren.

Im Rahmen der Sonderschau „nachhaltig produzieren und verpacken“ präsentierte die STI Group Verpackungs- und Displaylösungen, die ökologisch optimiert wurden. Ein Novum in der Branche ist dabei ein CO2-Kalkulator, mit dessen Hilfe der CO2-Footprint alternativer Verpackungslösungen ermittelt werden kann. Das Ergebnis ist eine Entscheidungsmatrix, in deren Berechnung die CO2-Emissionen unterschiedlicher Materialien und Druckverfahren ebenso einfließen wie Logistikprozesse und Rüstzeiten. Am Beispiel verschiedener Verpackungsvarianten für Getränke konnten die Besucher die CO2-Emissionen unterschiedlicher Mehrstückpackungen vergleichen – vom Wrap-Around-Zuschnitt bis hin zum tangapac.

Display im Regal-Look

Die limitierte Weihnachtsaktion von Ballantine’s: der Whisky in Buchform als schönes und außergewöhnliches Präsent ist bereits im Handel erhältlich.
Quelle: STI

Ein Projekt für das Weihnachtsgeschäft ist die Geschenkverpackung und das Display für Ballantine’s Finest. Ab 100.000 verkaufter Exemplare gilt ein Buch als Bestseller – diese Zahl will die Pernod Ricard Deutschland GmbH mit Ballantine’s Finest im diesjährigen Weihnachtsgeschäft deutlich überschreiten.

Für eine konsequente Umsetzung des Buchkonzeptes sorgen Palettendisplays in der Optik von Bücherregalen, die wahlweise mit 48 oder 64 Büchern bestückt werden können.
Quelle: STI

Die notwendige Unterstützung für den Verkaufserfolg lieferte das von den argonauten G2 entwickelte Konzept: eine Buchverpackung für das hochprozentige Getränk. Die von der STI Group umgesetzte Verpackungslösung wurde in Nürnberg präsentiert und soll im Handel zum Blickfang werden. Die Geschenkverpackung besteht aus einem Tray mit eingekrempelten Wellpappteilen, einer klassischen Buchbanderole für die Produktkommunikation und einem Buchrücken, der für Stabilität sorgt.

Für eine konsequente Umsetzung des Buchkonzeptes wurde den Palettendisplays die Optik von Bücherregalen verliehen, die wahlweise mit 48 oder 64 Büchern bestückt werden können. Eine Sockelverblendung sorgt für die nötige Flexibilität.

Für die komplette Konfektionierung der Geschenkverpackung, das Aufrichten und Bestücken der Displays sowie deren Auslieferung an das Logistikzentrum des Kunden sorgen die Co-Packing-Spezialisten der STI Group.

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