20.10.2011
Das Printsystem Wolke m600 advanced druckt QR-Codes direkt auf Verpackungen.
Quelle: Wolke
Viele Unternehmen entdecken derzeit den QR-Code. Das quadratische, zweidimensionale Zeichen dringt in immer mehr Anwendungen vor: Verpackungen, Anzeigen, Etiketten oder Plakate beinhalten die neuen Codes. QR-Codes (Quick Response) ermöglichen einen schnellen Zugriff auf Zusatzinformationen zum Produkt im Internet. Dazu richtet der Nutzer ein Mobiltelefon neuerer Bauart auf den Code, fotografiert ihn ab, das Mobiltelefon decodiert die Botschaft und verbindet mit der entsprechenden Webseite. Um diese Codes auf Verpackungen zu drucken, bietet Wolke Inks & Printers jetzt ein neues Drucksystem an, das auf der Messe Technopharm vorgestellt wurde.
Wolke hat sich bereits als Spezialist für Track und Trace in der Pharma-, Kosmetik- und Foodindustrie etabliert. Der Marktführer für wartungsfreie Kennzeichnungssysteme mit HP-Technologie entwickelt seine Produkte ständig weiter und hat nun den QR-Code neu ins Programm des Drucksystems m600 advanced aufgenommen.
In der Lebensmittelbranche wird der QR-Code besonders gerne eingesetzt, hauptsächlich, um weitergehende Informationen über Produkte zu vermitteln. So wird ab Januar 2012 Aldi Süd den Code auf Schweinefleischspezialitäten drucken. Die Verbraucher sollen dadurch Einzelheiten zur Produkthistorie erfahren, denn "Fleischkauf ist Vertrauenssache", so Aldi. Via QR-Code will man deshalb den Weg vom Bauernhof bis zur Verkaufsstelle für den Kunden transparent machen. Lesbar ist das Symbol mit allen gängigen Mobiltelefonen und PDAs, die über eine eingebaute Kamera und eine Software verfügen, die das Lesen von QR-Codes ermöglicht.
Das Kennzeichnungssystem Wolke m600 advanced druckt QR-Codes direkt auf Verpackungen oder andere geeignete Unterlagen wie Etiketten. Das Printsystem ist universell einsetzbar: Die Druckköpfe gibt es in verschiedenen Bauformen, die für unterschiedlichste Montage- und Platzverhältnisse geeignet sind. Zu den variablen Daten, die damit aufgedruckt werden, gehörten bisher bereits Mindesthaltbarkeitsdatum, Barcodes, 2D-Data-Matrix-Codes, Logos und Chargennummern.
Der Einsatz des QR-Codes kann zu spektakulären Erfolgen führen. Ein Beispiel dafür liefert die britische Supermarktkette Tesco: Das Unternehmen hat in einer südkoreanischen U-Bahn-Station einen virtuellen Supermarkt nachgebaut. Dort kann man die QR-Codes der Waren mit dem Smartphone scannen und in einen virtuellen Warenkorb legen. Der Einkauf wird bis zum Abend nach Hause geliefert. Seit Beginn dieser Aktion ist die Zahl der registrierten Nutzer im Webshop des Anbieters um 120 % gestiegen.