24.06.2011
Kaffeeverpackung mit CO2-Kompensation, vorgestellt auf der interpack von O.Kleiner.
Quelle: verpacken-aktuell.de
Die O. Kleiner AG, Hersteller von Verbundfolien für Verpackungen, hat bereits vor einigen Jahren ihr Programm "Verpackung und Umwelt" initiiert. Das Konzept "klimaneutrale Verpackungen" präsentierte das Unternehmen auch anlässlich der interpack.
Das neueste Projekt wurde gemeinsam mit bio-familia AG, CH-Sachseln entwickelt, einem Unternehmen mit langer Ökotradition sowie der Klimaschutzorganisation myclimate realisiert. Aus den klimaneutral hergestellten Verpackungsfolien entstehen Schlauchbeutel, in die bio-familia ihr Bio-Bircher-Müesli und Bio-Huus-Müesli abfüllt.
Die Kompensation der unvermeidbaren CO2-Emissionen erfolgt in einem Biomasseprojekt in Indien. "Die CO2-Kompensation verteuert die Folienkosten lediglich um 1,5 bis 3%. Der geringe Aufpreis sollte für Firmen, die sich für Nachhaltigkeit tatsächlich einsetzen und für die Umweltschutz nicht nur ein Lippenbekenntnis ist, kein Hinderungsgrund sein", argumentiert Martin Kleiner, Geschäftsleiter, O. Kleiner AG, Flexible Packaging. Er ist überzeugt, auch andere Firmen aus der Lebensmittelindustrie für die klimaneutrale Verpackung gewinnen zu können. Das Interesse dafür wurde an der interpack deutlich.
Eine weitere Entwicklung des schweizerischen Herstellers flexibler Verpackungen und Folien ist für Hochland-Kaffee entstanden: Dieser Kaffee-Beutel berücksichtigt ebenfalls die Koopertation mit myclimate.