VERPACKEN-AKTUELL

Informationen aus der Verpackungsbranche



540.000 Tonnen weniger Treibhausgase

Recycling von Aluminiumverpackungen steigt weiter

9. November 2017, von: Susanna Stock

In 2016 wurden in Deutschland erstmals über 100.000 Tonnen Aluminiumverpackungen recycelt.

Quelle: Gesamtverband der Aluminiumindustrie e.V.

Nach ak­tu­el­len In­for­ma­tio­nen der GVM (Ge­sell­schaft für Ver­pa­ckungs­markt­for­schung mbH, Mainz) stieg die stoff­li­che Ver­wer­tung von Alu­mi­ni­um­ver­pa­ckun­gen im Jahr 2016 auf 100.500 Ton­nen (2015: 96.000). Bei ei­ner Markt­men­ge von 114.600 Ton­nen liegt die Re­cy­clin­gra­te bei 87,7 %.

„Erst­mals wur­den in ei­nem Jahr mehr als 100.000 Ton­nen ge­brauch­te Alu­mi­ni­um­ver­pa­ckun­gen stoff­lich ver­wer­tet. Das neue Ver­pa­ckungs­setz schafft sta­bi­le Rah­men­be­din­gun­gen und löst schon jetzt In­ves­ti­tio­nen in noch mo­der­ne­re Sor­tier­an­la­gen aus. Da­von wird auch das Alu­mi­ni­um­re­cy­cling wei­ter pro­fi­tie­ren.“, kom­men­tier­te Hans-Jür­gen Schmidt, Ge­schäfts­füh­rer der DAVR (Deut­sche Alu­mi­ni­um Ver­pa­ckung Re­cy­cling GmbH, Gre­ven­broich), die Wer­te der GVM. „Ein Re­cy­cling auf sehr ho­hem Ni­veau ist ne­ben Ma­te­rialef­fi­zi­enz und per­fek­tem Pro­dukt­schutz ein wich­ti­ger Bei­trag zur Res­sour­cen­scho­nung. Die jetzt er­reich­ten Ver­wer­tungs­men­gen re­du­zie­ren die Ent­ste­hung von Treib­h­aus­ga­sen um mehr als 540.000 Ton­nen so­ge­nann­ter CO2-Ä­qui­va­len­te pro Jahr.“

„Die Alu­mi­ni­um­kon­junk­tur zeig­te sich 2017 in ro­bus­ter Ver­fas­sung. Das Re­cy­cling spielt für die wei­te­re Zu­kunfts­fä­hig­keit der deut­schen Alu­mi­ni­u­m­in­dus­trie eine wich­ti­ge Rol­le. In Zei­ten schrump­fen­der Roh­stoffre­ser­ven und knap­per, vor al­lem aber teu­rer Ener­gie, nimmt die Be­deu­tung des Re­cy­clings von Wer­t- und Werk­stof­fen im­mer mehr zu. Eine hohe Re­cy­clin­gra­te wie etwa bei Ver­pa­ckun­gen aus Alu­mi­ni­um zeigt, wie er­folg­reich die Bran­che beim Schlie­ßen des Stoff­kreis­lau­fes ist.“, sagt Chris­ti­an Well­ner, ge­schäfts­füh­ren­des Prä­si­dial­mit­glied des GDA - Ge­samt­ver­band der Alu­mi­ni­u­m­in­dus­trie, Düs­sel­dorf.

Die GVM er­mit­telt jähr­lich das Auf­kom­men und die Ver­wer­tung von Ver­pa­ckungs­ab­fäl­len in Deutsch­land - auch im Auf­trag des Um­welt­bun­des­am­tes, Ber­lin. Die Ver­wer­tungs­men­gen der ver­schie­de­nen dua­len Sys­te­me so­wie die Rück­füh­rung ge­brauch­ter Ver­pa­ckun­gen über sons­ti­ge Or­ga­ni­sa­tio­nen und Er­fas­sungs­we­ge wer­den be­rück­sich­tigt.

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