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Bereits acht Jahre klimaneutral gefahren

Trägerpapier-Wiederverwertung bei HERMA

22. Februar 2019

„Ich appelliere an alle Etikettendruckereien und -verwender, sich ebenfalls an Recyclinginitiativen wie beispielsweise Cycle4Green zu beteiligen. Es lohnt sich nicht nur fürs Klima, sondern es trägt auch dazu bei, den weiterhin bestehenden Kostenanstieg bei Rohstoffen zu dämpfen“, so Dr. Thomas Baumgärtner, HERMA Geschäftsführer und Leiter des Geschäftsbereichs Haftmaterial.

Quelle: Herma GmbH

We­gen sei­nes Si­li­ko­nan­teils galt Eti­ket­ten-Un­ter­la­gen­pa­pier lan­ge Zeit als nicht re­cy­cle­fä­hig. Ob­wohl bis­lang meist als Ab­fall ent­sorgt, ist es den­noch zur Wie­der­auf­be­rei­tung ge­eig­net. Der Selbst­kle­be­spe­zia­list HER­MA aus Fil­der­stadt hat be­reits im ach­ten Jahr in Fol­ge al­lein auf­grund der bei ihm ge­sam­mel­ten und wie­der­ver­wer­te­ten Res­te an Un­ter­la­gen­pa­pier sei­nen ge­sam­ten Fuhr­park mit im­mer­hin 78 Au­tos qua­si CO2-neu­tral ge­stellt. Ge­mäß dem Zer­ti­fi­kat der Or­ga­ni­sa­ti­on Cy­cle4­Green (C4G) hat HER­MA im Jahr 2018 rund 201 Ton­nen nicht mehr be­nö­tig­tes Un­ter­la­gen­pa­pier aus der Haft­ma­te­ri­al­pro­duk­ti­on ei­nem spe­zi­el­len Re­cy­cling zu­ge­führt. Mit Hil­fe von C4G und dem Pa­pier­her­stel­ler Len­zing ent­stan­den dar­aus Eti­ket­ten­pa­pier und neu­es Un­ter­la­gen­pa­pier, was bei­des un­ter an­de­rem auch wie­der von HER­MA ein­ge­setzt wird. Hät­te man die­se Pro­duk­te in glei­cher Men­ge aus Frisch­fa­sern pro­du­ziert, wä­ren im Ver­gleich zum Re­cy­cling mehr CO2-E­mis­sio­nen in Höhe von rund 406 Ton­nen an­ge­fal­len. Zum Ver­gleich: Der ge­sam­te Fuhr­park des Fa­mi­li­en­un­ter­neh­mens ver­ur­sach­te einen CO2-Aus­stoß von knapp 400 Ton­nen.

„Da­mit leis­ten wir nicht nur einen Bei­trag für die Um­welt. Auch der wei­ter­hin be­ste­hen­den Ver­knap­pung von Roh­stof­fen beu­gen wir so ein Stück weit vor. Durch ex­tre­me Nach­fra­ge in Asi­en, in ers­ter Li­nie Chi­na, und durch das an­hal­ten­de Markt­wachs­tum in Eu­ro­pa kommt es, ähn­lich wie im letz­ten Jahr, wei­ter­hin zu Ma­te­ria­leng­päs­sen, zum Bei­spiel bei Pa­pie­ren“, er­klärt Dr. Tho­mas Baum­gärt­ner, HER­MA Ge­schäfts­füh­rer und Lei­ter des Ge­schäfts­be­reichs Haft­ma­te­ri­al.

Schon seit 2010 führt das Un­ter­neh­men der Or­ga­ni­sa­ti­on Cy­cle4­Green htt­p://ww­w.­cy­cle4­green.eu nicht mehr be­nö­tig­tes Un­ter­la­gen­pa­pier aus der Pro­duk­ti­on zu.

„Wir müs­sen uns dar­auf ein­stel­len, dass es künf­tig noch schwie­ri­ger wer­den wird, die er­for­der­li­chen Roh­stof­fe zu be­schaf­fen“, sagt Dr. Tho­mas Baum­gärt­ner. „Da­her ap­pel­lie­re ich an alle Eti­ket­ten­dru­cke­rei­en und -ver­wen­der, sich eben­falls an der Re­cy­clin­gi­ni­tia­ti­ve C4G zu be­tei­li­gen. Denn es lohnt sich – nicht nur fürs Kli­ma. Es trägt auch dazu bei, den wei­ter­hin be­ste­hen­den Kos­ten­an­stieg bei Roh­stof­fen zu dämp­fen.“

Cy­cle4­Green or­ga­ni­siert in vie­len eu­ro­päi­schen Län­dern das Ein­sam­meln der nicht mehr be­nö­tig­ten Un­ter­la­gen­pa­pie­re. Len­zing, ein Vor­rei­ter „grü­ner“ Pa­pier­her­stel­lung, über­nimmt die Wie­der­auf­be­rei­tung. Cy­cle4­green holt das Ma­te­ri­al ab ei­ner Min­dest­men­ge von fünf Ton­nen eu­ro­pa­weit über­all dort ab, wo es an­fällt, ohne dass Kos­ten ent­ste­hen. Vor­aus­set­zung ist eine sor­ten­rei­ne Tren­nung des Ab­falls. EU-weit fal­len je­des Jahr etwa 360.000 Ton­nen an si­li­ko­ni­sier­tem Un­ter­la­gen­pa­pier an, der größ­te Teil da­von bei Un­ter­neh­men, die Eti­ket­ten auf­brin­gen.

Die HER­MA Gmb­H mit Haupt­sitz in Fil­der­stadt ist ein eu­ro­päi­scher Spe­zia­list für Selbst­kle­be­tech­nik. Die Un­ter­neh­mens­grup­pe er­ziel­te im Ge­schäfts­jahr 2017 in drei Ge­schäfts­be­rei­chen mit 993 Mit­ar­bei­tern einen Um­satz von rund 342,3 Mio. €.

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