Restrukturierung bei Huber Decorative Packaging
Aufgrund der konjunkturellen Entwicklung, der strukturellen Marktveränderungen durch höheren Konkurrenzdruck aus Asien und der zunehmenden Substitution durch andere Verpackungsmaterialien ist Huber Decorative Packaging, Landshut, trotz wettbewerbsverbessernder Investitionen in den letzten Jahren nach eigenen Angaben in eine anhaltende Verlustsituation geraten. Erfolgreich eingeleitete Maßnahmen auch in neuen Vertriebskanälen zeigten erste Erfolge, reichten jedoch noch nicht aus, die Verluste im Geschäftsbereich Decorative (Schmuckdosen) auszugleichen, wie das Unternehmen mitteilt. Deshalb wird die Geschäftsführung ab Februar Verhandlungen mit Betriebsrat und Gewerkschaft aufnehmen, mit dem Ziel, erhebliche Kostenreduzierungsmaßnahmen einerseits und personelle Anpassungen andererseits zu vereinbaren.
Das zwischenzeitlich erarbeitete und in Umsetzung befindliche Restrukturierungskonzept umfasst neben marktseitigen Aktivitäten u.a. eine erweiterte Flexibilität, die Erhöhung der Wochenarbeitszeit von derzeit 36,5 Stunden und den sozialverträglichen Personalabbau von ca. 40 der aktuell 152 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Die Geschäftsführung ist nach eigenem Bekunden davon überzeugt, dass durch die zügige und konsequente Umsetzung des Restrukturierungskonzeptes der Fortbestand des Unternehmen und des Standortes nachhaltig gesichert werden kann. Die Huber Decorative Packaging GmbH + Co. KG ist eine 100%-ige Tochtergesellschaft der Huber Packaging Group GmbH mit Sitz in Öhringen.
st