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Internationales Forschungs- und Demonstrationsprojekt Syschemiq

Länderübergreifendes Kunststoff-Recycling realisieren

In einem Podcast bei der Abschlussveranstaltung des Projekts Syschemiq spricht Anna Kerps (Fraunhofer UMSICHT) über die Möglichkeiten und Herausforderungen für ressourcenschonende Verpackungsgestaltung.
In einem Podcast bei der Abschlussveranstaltung des Projekts Syschemiq spricht Anna Kerps (Fraunhofer UMSICHT) über die Möglichkeiten und Herausforderungen für ressourcenschonende Verpackungsgestaltung. [Source: Syschemiq]

Im vierjährigen Forschungsprojekt Syschemiq untersuchten 21 Partner aus fünf EU-Ländern, wie eine länderübergreifende Kunststoff-Kreislaufwirtschaft entlang der gesamten Wertschöpfungskette optimiert werden kann. Ziel war die Überwindung technischer und nichttechnischer Hindernisse, um das Recyclingpotenzial voll auszuschöpfen.

Da aktuell mehr als 85 Prozent der gemischten Kunststoffabfälle in der EU verloren gehen, sind effiziente Systemlösungen unerlässlich. Für das Dreiländereck Deutschland, Belgien und Niederlande wurden daher übertragbare Konzepte zur Müllsortierung, Ansätze für chemisches Recycling sowie skalierbare Kreislaufstrategien entwickelt.

Das Fraunhofer UMSICHT befasste sich mit Produktdesign, Sammlung und Bürgerbeteiligung. Eine neue Ökobilanz-Methode integriert erstmals Konsum- und Recyclinggewohnheiten systematisch in die LCA-Bewertung. Zentrale Design-Empfehlungen lauten: große Portionsgrößen bevorzugen, einheitliche PP-Kombinationen (Becher und Deckel) verwenden sowie klare Trennanweisungen und standardisierte Recycling-Symbole einsetzen, um die Sortiergenauigkeit zu erhöhen.

Zur Optimierung der Erfassungs- und Sortierprozesse in Deutschland wurden Bürger:innen im „City Lab“ direkt einbezogen und schulische Bildungsformate entwickelt. Die Projektergebnisse, einschließlich der größten Herausforderungen in Recyclingketten und Verbraucherreaktionen auf Verpackungen, stellt Dr. Anna Kerps nun in einem Podcast[1] vor.

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