VERPACKEN-AKTUELL

Informationen aus der Verpackungsbranche

Der lange Weg zur perfekten Lasche

Forschungsprojekt Easy Opening

11. Januar 2010, von Susanna Stock

In einem ersten Forschungsprojekt hat ein Team um Andrea Liebmann am Fraunhofer Institut AVV in Dresden herausgefunden, welche Fakten dem Schlagwort "Easy Opening" zuzuschreiben sind. Das von der AiF über die IVLV* geförderte Projekt bringt viel Wissenswertes und auch Erstaunliches zu Tage. Das Ziel der Projektbeteiligten lautet: Normierung und festgelegte wissenschaftlich fundierte Untersuchungen zu Zusammenhängen beim leichten Öffnen von peelbaren Verpackungen und Festlegung eines Prüfverfahrens für Packungen mit "easy peel".

"Die Ergebnisse des ersten Forschungsprojekts zu "Easy Opening" sind sehr erfreulich und haben uns dazu veranlasst, eine alte Tradition wieder aufleben zu lassen: Im Rahmen von Merkblättern werden die Ergebnisse des Projekts über die Website der IVLV* ab Herbst 2009 zugänglich gemacht."

Prof. Dr.-Ing. Jens-Peter Majschak, Leiter Fraunhofer AVV, Dresden, VVD

Die Ergebnisse des Forschungsprojektes wurden im Rahmen eines Workshops am 18./19. Juni 2009 in Dresden vorgestellt. "Bestimmen, Bewerten und Optimieren von Öffnungskräften an peelbaren Verpackungen" (so hieß der Titel des Workshops, nicht des Projektes; Projekt: Easy Opening peelbarer Verpackungen) lautet die offizielle Projektbeschreibung Projektbezeichnung, die unter der griffigen Kurzfassung "Easy Opening" zusammengefasst ist. Und es ist keineswegs alles "easy", was die Segnungen der Selbstbedienungsverpackungen heute hervorbringen. Deutlich wird dies, wenn sich zum Beispiel die BAGSO, die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen, mit Hilfe von Befragungen ein Bild davon machen will, wie es um die Handhabbarkeit von Alltagsgegenständen und Verpackungen bestellt ist. Dr. Erika Neubauer, Mitglied im Vorstand der Organisation, schilderte anlässlich des Workshops zur Vorstellung der Forschungsergebnisse in Dresden einige Erkenntnisse aus dem praktischen Alltag von Menschen, die trotz fortgeschrittenen Alters ein selbständiges Leben führen wollen. Häufig scheitert diese Selbstbestimmtheit an Problemen rund um Verpackungen. Fazit: Die ältere Generation verweigert bestimmten Produkten die Kaufentscheidung.

Wiederholt hat die BAGSO schon Befragungen älterer Konsumenten durchgeführt; mit den Ergebnispräsentationen will sie dazu aufrütteln, dass sich die schon ob der bekannten demographischen Entwicklung immer größer werdende Verbrauchergruppe der über 60-jährigen ihrer "Macht" bewusst wird. Der reifere König Kunde wird über seine Kaufentscheidungen zunehmend Einfluss nehmen auf das Angebot im Handel, auf die Gestaltung von Produkten und damit auf Erfolg und Misserfolg von Unternehmen oder Marken.

Dabei betont Dr. Neubauer: "Seniorinnen und Senioren fordern keine Sonderprodukte für sich!" Verpackungen müssen für alle Altersgruppen leicht zu öffnen und zu handhaben sein, davon profitieren auch Jüngere – und die Anbieter, so das Fazit.

Echte Probleme

Veranschaulicht hat die vielfältige Problemlage von Menschen jenseits der 50 oder gesundheitlich eingeschränkter Personen Frau Dr. Gabriela Fleischer. Sie ist Fachreferentin beim DIN Verbraucherrat und zeigte anhand diverser Videoaufzeichnungen die realen Situationen von Probanden. Dabei kann sich jeder Verbraucher, gleich welchen Alters, sofort vorstellen, was mit zunehmendem Alter auf jeden zukommen kann. Öffnungsmechanismen, die nicht selbsterklärend oder gar gekennzeichnet oder nicht erkennbar/lesbar sind, der Kraftaufwand zum Öffnen, die geforderte Geschicklichkeit und Fingerfertigkeit zum Öffnen von Verpackungen und einer sauberen Entnahme des Füllgutes – alle diese Probleme bestehen. Die einschlägigen "Verdächtigen" sind auch bekannt: Kunststoffverpackungen für eine Vielzahl von Wurst-, Fleischwaren oder Käse, Tuben mit Originalitätsverschluss, Drehverschlüsse oder Blisterverpackungen, die Liste ist noch viel länger.

Da augenscheinlich vielen Menschen "im besten Alter" das Vorstellungsvermögen fehlt, sich in die Probleme der Senioren einzufühlen, hat das Meyer-Hentschel-Institut schon vor geraumer Weile den "Age-Explorer" entwickelt: Dieser versetzt gesunde, starke, vitale Probanden in die Lage, z. Bsp. das eingeschränkte Seh-, Tast- oder Greifvermögen erkrankter oder älterer Menschen zu "erleben". Die Demonstration von Dr. Hanne Meyer-Hentschel machte dies auf dem Workshop nachvollziehbar.

Die Besonderheiten der menschlichen Hand, ihre Kräfte und die daraus folgenden ergonomischen Aspekte bei der Handhabung von Arzneimitteln schließlich führte Dr. Wolfgang Kircher, St. Barbara Apotheke in Peißenberg, vor Augen. Wenn es nicht mehr um die Frage der normalen Ernährung geht, sondern um lebenserhaltende oder gesundheitsbestimmende Medikationen, gilt um so mehr, dass die Patienten, die zur Selbständigkeit geradezu angehalten werden, auch in die Lage versetzt werden, Spraydosen, Inhalatoren, Insulin-Pens u.ä. sicher zu benutzen. Dr. Kirchner zeigte Beispiele von Verpackungslösungen, die dieser Anforderung absolut nicht gerecht werden – auch hier ist deutlich großer Optimierungsbedarf zu erkennen, zumal es auch Lösungen gibt, die ihre Aufgabe erfüllen.

Was ist "easy"?

"Senioren sind leidgeprüfte, auf Geduldsproben geeichte Verbraucher - doch ihre Kaufkraft steigt. Damit das Kaufvolumen entsprechend wächst, muss die Lust am Konsum erhalten bleiben."

Dr. Gabriela Fleischer, DIN Verbraucherrat

Derart auf die Gesamtproblematik eingestimmt, stellten Ina Schreib und Andrea Liebmann den Pinch Pull Force-Tester (PPF-Tester) vor, den das Team am Fraunhofer AVV entwickelt und gebaut hat. Mit dessen Hilfe haben die Projektteilnehmer Projektbearbeiter des Forschungsvorhabens eine technisch sichere Grundlage geschaffen, um alters- und geschlechtsspezifische Aussagen zu Handkräften an einer Aufreißlasche zu ermitteln. Tausende Mehr als 800 Probanden haben bereits ihre Kräfte gemessen: Es war schließlich möglich, Aussagen zu treffen über die Kraftwerte weiblicher/männlicher Testpersonen in den verschiedensten Altersstufen (Kinder ab 3 bis Senioren von 80 Jahren). Fazit: Die Werte sind stark abhängig von Verpackungsmaterial (Haftreibung/Abzugskraft) und Laschengröße (7, 14, 21 mm) – letztere entscheidet nämlich darüber, mit welchem Griff der Proband überhaupt zum Öffnen einer Packung ansetzt (Spitz-, Schlüsselgriff), sprich, wie viel Kraft übertragen werden kann.

Wie lang der Weg zur perfekten Lasche für Verpackungen, wie sie heute speziell in den Segmenten Wurst, Käse oder Fleisch aber auch Kaffee oder Wasch- und Reinigungsmittel etc. anzutreffen sind, ist, zeigte ein weiterer Ergebnisbericht von Ina Schreib und Andrea Liebmann. Die "Optimierung von Öffnungssystemen" gelingt nur, wenn zuvor umfangreiche Tests und Analysen vorliegen und sollte von Tests und Analysen begleitet werden. Werkzeuge hierfür sind z. B. PPF-Tester, Handlinganalyse und Probandentests kombiniert mit mechanischen Peeltests. Gleichzeitig dienen mechanische Peeltests zur Qualitätssicherung im Verpackungsprozess. Der PPF-Tester macht dabei den Anfang, doch die Handlinganalyse, Probandentests durch mechanische Peeltests und mit definiert hergestellten Mustern sind ebenfalls unumgänglich. Im Forschungsprojekt wurden sowohl flexible Verpackungen (Beutel) als auch formstabile (tiefgezogene Schale mit flexibler Deckelfolie) getestet. Probandentests ermöglichen eine Bewertung der mechanisch ermittelten Öffnungskräfte. Aussagen hierzu waren ein Teil des Projektes. Untersucht wurden Peelkraft/Peelsystem (Kohäsivpeel, Wiederverschluss), die Anrissgeometrien sowie die Größe und das Material der Aufreißlasche

Quelle: Fraunhofer AVV

Umfangreiche Fragebogen dienten als Hilfsmittel zur Aufdeckung von Optimierungspotenzialen, die Testpersonen wurden auch angehalten, eigene, kritische Bemerkungen hinzuzufügen. Identische Musterpackungen aus der Fertigung von Projektteilnehmern (Boden- und Deckelfolien von Wipak, Form- und Verschließmaschine Multivac R245) stellten immer gleiche Rahmenbedingungen sicher.

Quelle: Fraunhofer AVV

Im Verlauf der Untersuchungen hat das Forschungsteam (Details siehe auch www.easy-opening.com) Anrisskräfte ermittelt, die Laschengröße bei unterschiedlichen Materialien gegenübergestellt und dabei herausgefunden, dass eine Lasche mit 10 mm greifbarer Fläche überwiegend als "leicht zu greifen" bewertet wurde. Bei gleicher Öffnungskraft wird der Kraftaufwand bei kürzeren Laschen schlechter bewertet, wobei die Anrissgeometrie bei den untersuchten Packungen dabei kaum eine Rolle spielt.

Quelle: Fraunhofer AVV

Nach den Schalen wurden Musterpackungen von Beuteln untersucht (z. Bsp. für Waschmittel oder Kaffee.

Quelle: Fraunhofer AVV

Der Zugriff auf die Folie ist hier in der Regel leichter, da die Finger die Siegelnaht aufpulen können und dann eine größere Fläche zum Greifen zur Verfügung steht. Die greifbare Fläche ist oft sehr gering, die Widerstände zum Trennen der gesiegelten Folie hoch.

Quelle: Fraunhofer AVV

Alle Untersuchungen zeigten, dass entlang der gesamten Handlungsabfolge des Verbrauchers Optimierungspotenziale bestehen. Das beginnt beim Greifen der Packung, geht über das Erkennen des Öffnungsmechanismus (Öffnungsstelle oder –prinzip) und das Greifen des Öffnungsmechanismus bis zum schlussendlichen Öffnen der Packung. Bei Schalen oder Bechern sind die Ansätze an der Aufreißlasche selbst, am Packungsunterteil und auch an der Siegelnahtgeometrie zu finden.

Quelle: Fraunhofer AVV

Eine Siegellinie orthogonal zur Öffnungsrichtung ist besonders effektiv. Da sowohl die nötige Anrisskraft als auch der weitere Peel bis zur vollständigen Entfernung des Deckels gemessen wurden, haben die Forschungsergebnisse auch Aussagen zur optimalen Peellinie möglich gemacht.

Bei Beuteln ergaben die Tests ebenfalls konkrete Hinweise.

Quelle: Fraunhofer AVV

Die Laschenform sollte der Geometrie der Kontaktfläche zwischen Daumen und Zeigefinger angepasst werden.

Am Ende dieses ersten Forschungsprojekts zu "Easy Opening", dass sich über zwei Jahre erstreckte und im Mai auslief, steht eine Checkliste zur Optimierung der Öffnungskräfte, die zu verschiedenen Verpackungsformen wichtige Hinweise für ein verbraucherfreundlicheres Gesamtergebnis führen. Klar ist aber auch, dass noch lange nicht alle Fragen beantwortet sind. Bei der Vielzahl von Packungen, die durchaus das Prädikat "leicht zu öffnen" verdienen, die Negativbeispiele sind längst noch nicht überwunden.

Stillschweigende Konsumverweigerung

Nicht jeder Konsument neigt dazu, Beschwerde zu führen über mal ärgerliche, mal regelrecht risikoreiche Verpackungen. Das stillschweigende Votum des Verbrauchers, ein bestimmtes Produkt einfach nicht mehr zu erwerben, kann nicht im Sinne der Hersteller oder des Handels sein. Der Vortrag von Thomas Maiwald, METRO Group Buying International GmbH, der das Thema aus Sicht des Handels beleuchtete, wirft nur zum Teil ein anderes Bild auf die Problematik: Zwar verzeichnet der Handelsriese nur marginale Rückmeldungen oder Reklamationen von Kunden mit direktem Bezug auf das Öffnungsverhalten von Verpackungen (weniger als 1 % aller Reklamationen vom 3. Quartal 2007) – doch Thomas Maiwald stellt auch klar, dass es eine hohe Dunkelziffer gibt von Konsumenten, die das Problem auch erleben, sich aber nicht dazu äußern. Dass sich auch die METRO-Gruppe durchaus mit den Anforderungen an leicht zu handhabende und zu öffnende Verpackungen beschäftigt, bewies sein Vortrag. Denn interessanter Weise sind sehr häufig die Eigenmarken des Hauses bei Reklamationen genannt: Hier finden die Verbraucher definitiv einen Ansprechpartner dank des Aufdrucks der Service-Telefonnummer auf den Packungen. Nicht unerwähnt ließ Thomas Maiwald zu Recht auch das Spannungsfeld, in dem sich die Frage nach "Easy Opening" bewegen muss: Es gibt einige Aspekte, die gegen ein sehr leichtes Öffnen sprechen (Diebstahlschutz, Erstöffnungssicherung, Sicherheitsverschlüsse oder Produktschutz). Hinzu kommen die Fragen: "Was ist leicht?" "Was kostet der Mehrwert easy opening (Investitionen in neue Maschinen)?" oder "Benötigt das System dann mehr Verpackungsmaterial?"

"Easy Peel II" steht bevor

"Dank der aktiven Teilnahme der Industriepartner haben wir im Rahmen dieses ersten Forschungsprojektes schon sehr viel erreicht. Easy Opening ist nicht leicht - aber machbar."

Andrea Liebmann, Fraunhofer AVV

Die derzeit noch fehlende Norm macht es auch dem Handel schwer, eindeutige Anforderungen zu formulieren und mit Fakten zu untermauern. Das derzeit diskutierte Vorhaben, die Norm über ein Prüfpanel mit 100 Personen über 70 Jahre Lebensalter – wie durch die schwedische Rheumaliga angeregt und im europäischen Normentwurf DIN EN 15945 vorgesehen - zu definieren, ist nach mehrheitlicher Auffassung von Industrie und Handel nicht praktikabel und die Ergebnisse nicht validierbar/reproduzierbar.

Vor diesem Hintergrund ist das Forschungsteam sehr zuversichtlich, ein Folgeprojekt "Easy Opening II" durchführen zu können. Denn die aus Schweden stammende Vorgabe an das internationale Normungswesen (dort initiiert von der Rheumaliga) kann nach einhelliger Meinung aller betroffenen Kreise auch nicht als praktikabel bezeichnet werden.

Wenn Intelligenz nicht weiterhilft, sondern der Griff zur Lupe erforderlich wird oder – schlimmer – unsachgemäße Werkzeuge zu Hilfe genommen werden unter eingehen unkalkulierbarer Verletzungsrisiken, dann hat "easy opening" versagt. Vielleicht ist der Weg zu normierten Öffnungskriterien immer noch weit, doch es ist ein lohnender Gang: Jeder Verbraucher profitiert davon.

*IVLV Industrievereinigung Lebensmittel- und Verpackungstechnik für Lebensmitteltechnologie und Verpackung e. V.

(st)

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