VERPACKEN-AKTUELL

Informationen aus der Verpackungsbranche



Klimaneutralität erreichen

O. Kleiner AG

13. Mai 2011

Gemeinsam mit bio-familia AG hat die O.Kleiner AG ein Projekt gestartet, das klimaneutrale Verpackungen zum Ziel hat.

Quelle: O.Kleiner AG

Die schweizerische O.Kleiner AG ist Hersteller flexibler Verpackungen für Food- und Non-Food-Produkte für den nationalen und internationalen Markt. Sie forciert seit mehreren Jahren ihr Umweltprogramm "Verpackung und Umwelt" durch Innovationen im Bereich Produktentwicklung und Investitionen in die Produktionsprozesse. Bekannte Beispiele hierfür sind die aluminiumfreien, dünnen Barrierefolien sowie die Photovoltaikanlage, der Biofilter, Wärmerückgewinnungsanlagen und geschlossene Heiz-/Kühlsysteme im Betrieb. Auch zur interpack stellt das Unternehmen ihr Umweltengagement in den Mittelpunkt. Die Firma konzentriert sich weiterhin mit Investitionen auf die Vermeidung und Reduktion des CO2-Verbrauchs bei den Herstellprozessen. Kürzlich präsentierte O. Kleiner ein Projekt, das in enger Zusammenarbeit mit dem ebenfalls aus der Schweiz stammenden Kunden bio-familia AG, für den ein Konzept für klimaneutrale Verpackungen entwickelt wurde.

Dabei geht der Verpackungshersteller von folgenden Prämissen aus: Selbst wenn die Vermeidung und die Reduktion von CO2 in der Entwicklung von Verpackungsmaterialien und in den Herstellprozessen konsequent umgesetzt werden, wird es immer unvermeidbare CO2-Emissionen geben. Aus diesem Grund hat sich die O.Kleiner AG für die Zusammenarbeit mit myclimate entschieden, einer international tätigen und anerkannten Organisation. myclimate (ein spin-off der ETH Zürich aus dem Jahr 2002) stellt ihre breite Erfahrung in Bezug auf die Kompensationsmöglichkeiten weltweit zur Verfügung und steht für die garantierte Zuführung der Kompensationsmittel in das ausgewählte Kompensationsprojekt oder in einen Projekt-Pool zur Verfügung.

Das Konzept der O.Kleiner AG umfasst mehrere Schritte: Mit dem ersten und zweiten Schritt werden die Verpackungen betreffend Material CO2-optimiert. Der 3. Schritt betrifft die Kompensation der unvermeidbaren CO2-Emissionen. Mittels eines zertifizierten CO2 - Kalkulators wird die CO2-Menge eines Produktes eruiert. Diese CO2-Menge wird in einen Kompensationsbetrag umgerechnet. Die Projektpartner O.Kleiner AG und bio-familia AG haben sich für das Projekt "Biomasse" in Indien entschieden, das durch den errechneten Betrag unterstützt werden soll.

Damit die Kunden des bio-familia-Produktes sich informieren können, welchem Projekt der entsprechende Betrag zukommt, finden die Verbraucher auf der Verpackung ein Label mit dem Logo von myclimate und einer Trackingnummer. Diese Trackingnummer kann auf der Website von myclimate (www.myclimate.ch) eingegeben werden, dort erscheint der Kompensationsnachweis des betreffenden Produktes sowie kurze Beschreibungen der kompensierenden Firma und des unterstützten Projektes. Somit sind Information und Transparenz gewährleistet.

International wird dieses Vorhaben auf der interpack 2011 vorgestellt, O. Kleiner widmet dem Thema "Nachhaltigkeit - klimaneutrale Verpackung" einen eigene Stand. Das Konzept wird präsentiert, und interessierten Kunden können vor Ort konkrete Angaben über die CO2-Emissionen ihrer verwendeten flexiblen Verpackungen erhalten.

Interpack 2011: Halle 9, Stand J35 und J36

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