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Informationen aus der Verpackungsbranche


HERMA trauert um Werner Röhm

Werner Röhm verstorben

25. Januar 2018

Werner Röhm, der langjährige HERMA Geschäftsführer und Beiratsvorsitzende, verstarb am 19. Januar 2018 im Alter von 81 Jahren in Stuttgart.

Quelle: Herma

Der lang­jäh­ri­ge HER­MA Ge­schäfts­füh­rer und Bei­rats­vor­sit­zen­de Wer­ner Röhm ist tot. Er verstarb im Al­ter von 81 Jah­ren nach län­ge­rer Krank­heit am 19. Ja­nu­ar 2018 im Kreis sei­ner Fa­mi­lie in Stutt­gart. „Die Nach­richt hat uns alle mit großer Trau­er er­füllt“, sag­ten die HER­MA Ge­schäfts­füh­rer Sven Schnel­ler und Dr. Tho­mas Baum­gärt­ner. „Wer­ner Röhm war ein ab­so­lu­ter Glücks­fall für un­ser Un­ter­neh­men. Er hat HER­MA drei Jahr­zehn­te lang äu­ßerst er­folg­reich wei­ter­ent­wi­ckelt, eine of­fe­ne und mo­ti­vie­ren­de Un­ter­neh­mens­kul­tur in­iti­iert und ge­pflegt und sich im­mer wie­der in Wor­ten und Ta­ten klar zur ge­sell­schaft­li­chen Ver­ant­wor­tung des Un­ter­neh­mens be­kannt. Er war in je­der Hin­sicht ein Vor­bild für uns. Wer­ner Röhm hat wich­ti­ge Grund­la­gen für HER­MA ge­legt und wir sind ihm sehr dank­bar. Dass HER­MA heu­te bei Haft­ma­te­ri­al, Eti­ket­ten und Eti­ket­tier­ma­schi­nen welt­weit ho­hes An­se­hen ge­nießt und oft­mals als Pio­nier und Tech­no­lo­gie­füh­rer gilt, ist nicht zu­letzt sei­nem Weit­blick zu ver­dan­ken.“

Nach sei­nem Ein­tritt bei HER­MA 1973 und erst recht ab 1977 als Ge­schäfts­füh­rer trug Röhm maß­geb­lich dazu bei, das bis da­hin fa­mi­li­en­ge­führ­te Un­ter­neh­men in ein mo­der­nes, in­ter­na­tio­nal aus­ge­rich­te­tes Un­ter­neh­men mit ei­ner Ge­schäfts­füh­rung au­ßer­halb des Krei­ses der Fa­mi­lie des Un­ter­neh­mens­grün­ders und mit ei­nem neu­ge­schaf­fe­nen Bei­rat zu ver­wan­deln. Wie für Un­ter­neh­mens­grün­der Hein­rich Her­mann und des­sen Söh­ne Hein­rich jun. und Wer­ner Her­mann, war für Röhm da­bei obers­te Ma­xi­me, die Un­ab­hän­gig­keit des Un­ter­neh­mens zu wah­ren, das sich bis heu­te im Fa­mi­li­en­be­sitz be­fin­det.

Trotz der Re­zes­si­on An­fang der Acht­zi­ger­jah­re ent­wi­ckel­te sich HER­MA in der Ära Röhm auch auf­grund der von ihm ein­ge­lei­te­ten Maß­nah­men aus­ge­spro­chen dy­na­misch: Dank un­ter­neh­me­ri­schem Mut und ge­ziel­ten In­ves­ti­tio­nen ge­lang es, den Um­satz von 1976 bis 2003 fast zu ver­vier­fa­chen. Ende 2003 wech­sel­te Röhm in den Bei­rat und über­nahm dort bis Ende 2011 den Vor­sitz; Ende 2014 schied er als Mit­glied des Bei­rats aus. „Auch dort hat er die Ent­wick­lung der HER­MA Grup­pe sehr in­ten­siv, über­aus kon­struk­tiv und mit kri­ti­scher Sym­pa­thie be­glei­tet; für das Füh­rungs­team des Un­ter­neh­mens war er im­mer ein in­spi­rie­ren­der Ge­sprächs­part­ner“, so Schnel­ler und Dr. Baum­gärt­ner.

Röhms aus­ge­präg­tes In­ter­es­se an Kunst und Ge­stal­tung fand Nie­der­schlag in der Un­ter­neh­mensar­chi­tek­tur: Trotz des über die Jahr­zehn­te stark ge­wach­se­nen Stand­orts Fil­der­stadt, der seit 2008 auch der Haupt­sitz ist, lag Röhm ein stim­mi­ges Ge­sam­ten­sem­ble im­mer am Her­zen. „Wir sind uns si­cher, Wer­ner Röhm hät­te es auch in die­ser Hin­sicht mit Stolz er­füllt, wenn er den ak­tu­el­len Aus­bau in Fil­der­stadt noch er­lebt hät­te“, be­ton­ten die bei­den HER­MA Ge­schäfts­füh­rer. Über Jahr­zehn­te hin­weg war Wer­ner Röhm dar­über hin­aus ge­sell­schaft­lich und so­zi­al stark en­ga­giert, zum Bei­spiel als Vor­sit­zen­der des Ar­beit­ge­ber­ver­ban­des der Pa­pier, Pap­pe und Kunst­stof­fe ver­ar­bei­ten­den In­dus­trie in Ba­den-Würt­tem­berg (V­PI) so­wie als Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­der der Evan­ge­li­schen Ge­mein­schaft eva – ei­nem großen dia­ko­ni­schen Un­ter­neh­men mit rund 150 Diens­ten in Stutt­gart und Um­ge­bung. Wer­ner Röhm hin­ter­lässt eine Frau und 2 Kin­der.

Die HER­MA GmbH mit Haupt­sitz in Fil­der­stadt ist Her­stel­ler für Selbst­kle­be­tech­nik. Die Un­ter­neh­mens­grup­pe er­ziel­te im Ge­schäfts­jahr 2016 in den drei Ge­schäfts­be­rei­chen Haft­ma­te­ri­al, Eti­ket­ten und Eti­ket­tier­ma­schi­nen mit 970 Mit­ar­bei­tern einen Um­satz von 321,5 Mio. €. Der Ex­port­an­teil lag bei 60,4 %.

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