VERPACKEN-AKTUELL

Informationen aus der Verpackungsbranche



Flexible Packaging Europe zu New Plastics Economy

Aktive Führungsrolle bei der Entwicklung einer Kreislaufwirtschaft angekündigt

12. November 2018

Im Ein­klang mit der Selbst­ver­pflich­tung, ak­tiv auf eine res­sour­cenef­fi­zi­en­te­re Ge­sell­schaft hin­zu­ar­bei­ten, hat Fle­xi­ble Packa­ging Eu­ro­pe (F­PE) die aus­drück­li­che Un­ter­stüt­zung für das von der El­len Ma­cAr­thur Foun­da­ti­on (EM­F) ge­lei­te­te Glo­bal Com­mit­ment der New Pla­stics Eco­no­my be­tont. Das Glo­bal Com­mit­ment ver­folgt das kla­re Ziel, bis 2025 die Ma­te­ria­li­en der pro­du­zier­ten und ver­wen­de­ten Kunst­stoff­ver­pa­ckun­gen der Kreis­l­auf­wirt­schaft wie­der zur Ver­fü­gung zu stel­len. Das heißt, dass sie nicht in die Um­welt ge­lan­gen sol­len son­dern wei­ter­hin eine wich­ti­ge Rol­le für die Nach­hal­tig­keit und den Kon­sum der Ge­sell­schaft spie­len.

Auf­grund ih­res ein­fa­chen Kon­zepts sind fle­xi­ble Ver­pa­ckun­gen ei­nes der res­sour­cenef­fi­zi­en­tes­ten Ver­pa­ckungs­for­ma­te. Von An­fang an wird der Ver­brauch von Ver­pa­ckungs­ma­te­ri­al durch die in­tel­li­gen­te Aus­wahl und ge­ge­be­nen­falls die Kom­bi­na­ti­on ver­schie­de­ner sehr dün­ner Fo­li­en zum Er­rei­chen be­son­de­rer An­for­de­run­gen und op­ti­ma­ler Leis­tungs­merk­ma­le mi­ni­miert. In­dem von vor­ne her­ein nicht mehr Ma­te­ri­al als un­be­dingt nö­tig für die Ent­wick­lung der Ver­pa­ckungs­lö­sung ver­wen­det wird, wer­den Ma­te­ri­al­ab­fäl­le also durch Ver­mei­dung - dem Kon­zept, das an der Spit­ze der Ent­sor­gungs­hier­ar­chie steht – re­du­ziert.

Gui­do Auf­dem­kamp, Ge­schäfts­füh­rer von FPE, sag­te: „Die Bran­che macht be­reits be­deu­ten­de Fort­schrit­te da­bei, „den Kreis zu schlie­ßen“ und si­cher­zu­stel­len, dass fle­xi­ble Ver­pa­ckun­gen eine ak­ti­ve Rol­le in der Kreis­l­auf­wirt­schaft spie­len. Aber es ist auch wich­tig, dass der Wert fle­xibler Ver­pa­ckun­gen in ei­ner nach­hal­ti­gen Wirt­schaft an­er­kannt und aus­rei­chend ge­wür­digt wird."

In An­er­ken­nung der Tat­sa­che, dass die Pro­dukt­nut­zungs­dau­er für fle­xi­ble Ver­pa­ckun­gen auf­grund ih­res sehr ge­rin­gen Ge­wichts und ih­rer Ma­te­ri­al­zu­sam­men­set­zung eine grö­ße­re Her­aus­for­de­rung dar­stellt, hat der Ver­band eine Rei­he von In­itia­ti­ven ein­ge­lei­tet. Mit dem Ge­mein­schaftspro­jekt CE­FLEX, in dem die ge­sam­te Wert­schöp­fungs­ket­te der Bran­che dar­an ar­bei­tet, die In­fra­struk­tur für das Sam­meln, Sor­tie­ren und Re­cy­celn in ganz Eu­ro­pa auf­zu­bau­en, wer­den fle­xi­ble Ver­pa­ckun­gen zu ei­nem re­le­van­ten Teil in ei­ner Kreis­l­auf­wirt­schaft wer­den.

„Selbst­ver­ständ­lich ist es wich­tig, die Dy­na­mik bei der Ver­bes­se­rung des Re­cy­clings bei­zu­be­hal­ten. Und als eine Or­ga­ni­sa­ti­on ha­ben wir ge­for­dert, alle Ver­pa­ckun­gen ge­trennt zu sam­meln, da­mit die Ro­si­nen­pi­cke­rei bei den Ma­te­ria­li­en ver­mie­den und eine um­fas­sen­de­res Re­cy­cling mög­lich wird", füg­te G. Auf­dem­kamp hin­zu. „Doch es ist wich­tig, sich be­wusst zu ma­chen, dass das Ver­pa­ckungs­re­cy­cling in ei­ner Kreis­l­auf­wirt­schaft zwar un­er­läss­lich ist, es aber kein Mit­tel zum Zweck sein soll­te. Denn die ein­sei­ti­ge Fo­kus­sie­rung auf den Le­bens­zy­klus der Ver­pa­ckun­gen kann zu un­er­wünsch­ten Er­geb­nis­sen füh­ren."

Aus die­sem Grund be­grüßt Fle­xi­ble Packa­ging Eu­ro­pe den An­satz des Glo­bal Com­mit­ment „un­ter Be­rück­sich­ti­gung des ge­sam­ten Le­bens­zy­klus und aus der Sy­stem­per­spek­ti­ve her­aus auf ein bes­se­res Er­geb­nis für die Wirt­schaft und die Um­welt ins­ge­samt“ ab­zu­zie­len. Die­se ganz­heit­li­che und ver­ant­wor­tungs­be­wuss­te Hal­tung ent­spricht voll und ganz dem Her­an­ge­hen der Bran­che an die Ent­wick­lung nach­hal­ti­ger Lö­sun­gen.

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