VERPACKEN-AKTUELL

Informationen aus der Verpackungsbranche


Papiersäcke für Chemikalien

Recycling von Papiersäcken für Stoffkreislauf

30. August 2019

Insbesondere für Chemikalien können Papiersäcke eine stabile und recyclingfähige Verpackungslösung darstellen.

Quelle: Gemeinschaft Papiersackindustrie e. V.

Etwa 20.000 Ton­nen Kraft­pa­pier­sä­cke wer­den jähr­lich im RE­PA­SACK- Sys­tem in Deutsch­land re­cy­celt. Ein Drit­tel da­von sind Pa­pier­sä­cke für che­mi­sche Stof­fe. Das Un­ter­neh­men sor­tiert und rei­nigt die Sä­cke und ver­ar­bei­tet sie an­schlie­ßend zu Se­kun­där­roh­stoff, der in an­de­ren Pa­pier­pro­duk­ten zum Ein­satz kommt.

RE­PA­SACK wur­de vor mehr als 25 Jah­ren von der GemP­SI so­wie von in- und aus­län­di­schen Sack­pa­pier­her­stel­lern ent­wi­ckelt. „Zum einen woll­ten wir es Her­stel­lern, Händ­lern und Ab­fül­lern er­leich­tern, ihre ge­setz­li­chen Rück­nah­me- und Ver­wer­tungs­pflich­ten im Sin­ne der Ver­pa­ckungs­ver­ord­nung zu er­fül­len“, er­klärt GemP­SI-Vor­sit­zen­der Al­fred Ro­cken­fel­ler. „Zum an­de­ren woll­ten wir den Stoff­strom der Kraft­pa­pier­sä­cke bün­deln, um si­cher­zu­stel­len, dass die wert­vol­len, lan­gen Kraft­pa­pier­fa­sern sor­ten­rein wie­der­auf­be­rei­tet und nicht mit an­de­ren, min­der­wer­ti­ge­ren Pa­pier­fa­sern re­cy­celt wer­den. Das hat den Vor­teil, dass wir einen hoch­wer­ti­gen Se­kun­där­roh­stoff er­hal­ten, der als Er­satz für den Pri­mär­roh­stoff an­tei­lig in an­de­ren Kraft­pa­pier­pro­duk­ten wie zum Bei­spiel Tra­ge­ta­schen ein­ge­setzt wer­den kann.“

RE­PA­SACK re­cy­celt jähr­lich 20.000 Ton­nen Kraft­pa­pier­sä­cke aus In­dus­trie und Ge­wer­be – das ent­spricht cir­ca 100 Mil­lio­nen Stück. Rund 33 Mil­lio­nen da­von sind Pa­pier­sä­cke für Che­mi­ka­li­en.

Getrennte Sammlung ermöglicht Recycling

Für die Ent­sor­gung von Füll­gu­tres­ten wer­den die ge­brauch­ten Pa­pier­sä­cke ge­trennt nach drei de­fi­nier­ten Füll­gut­grup­pen ver­ar­bei­tet: Bau­stof­fe, Nah­rungs- und Fut­ter­mit­tel, so­wie che­mi­sche Er­zeug­nis­se. Pa­pier­sä­cke für Ge­fahr­stof­fe so­wie Sä­cke mit stark fär­ben­den Res­tin­hal­ten wie z.B. Pig­men­te wer­den be­reits am Ort der Samm­lung se­pa­riert, um eine Ver­un­rei­ni­gung des spä­te­ren Se­kun­där­roh­stoffs zu ver­hin­dern. Eben­so wer­den mit Kunst­stoff oder Alu­mi­ni­um la­mi­nier­te Pa­pier­sä­cke vom werk­stoff­li­chen Re­cy­cling aus­ge­schlos­sen. Auch für Pa­pier­sä­cke gilt: je hö­her die Sor­ten­rein­heit, de­sto bes­ser die Re­cy­cling­fä­hig­keit.

„Das Re­cy­cling von Pa­pier­sä­cken leis­tet einen Bei­trag zum Kli­ma­schutz, denn es wer­den CO2 und an­de­re Kli­ma­ga­se ein­ge­spart“, er­klärt Dr.-Ing. Mar­kus Hie­bel, Ab­tei­lungs­lei­ter Nach­hal­tig­keits- und Res­sour­cen­ma­na­ge­ment im Fraun­ho­fer-In­sti­tut UM­SICHT. „Zu die­sem Er­geb­nis sind wir in ei­ner Stu­die für RE­PA­SACK ge­kom­men, bei der wir die Um­welt­ef­fek­te des Re­cy­clings mit der Pri­mär­pro­duk­ti­on von Kraft­pa­pier­sä­cken aus Frisch­fa­sern ver­gli­chen ha­ben.“

Laut die­ser Un­ter­su­chung wer­den um­ge­rech­net durch­schnitt­lich 220 kg Kli­ma­ga­se beim Re­cy­cling von ei­ner Ton­ne Kraft­pa­pier­sä­cken ein­ge­spart. Be­zo­gen auf die Men­ge der jähr­lich re­cy­cel­ten Che­mi­ka­li­en­sä­cke im RE­PA­SACK-Sys­tem er­gibt sich ein Ab­so­lut­be­trag von 1.467 Ton­nen (Stand 2019).

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