VERPACKEN-AKTUELL

Informationen aus der Verpackungsbranche

EU-Richtlinie Tethered Caps

KHS berät ganzheitlich zu Maßnahmen und Anpassungen in der Linie

04. März 2021, von Susanna Stock

Ab 2024 müssen Verschlusskappen fest an PET-Einwegbehälter angebunden sein. KHS bietet seinen Kunden schon jetzt ein umfassendes Beratungsangebot zur Umsetzung der EU-Richtlinie.

Quelle: KHS Gruppe

Die EU-Richtlinie zu Tethe­red Caps schreibt die fes­te An­bin­dung von Ver­schluss­kap­pen an PET-Einwegbehälter mit ei­nem Vo­lu­men von bis zu 3 Li­ter ab Juli 2024 vor. KHS bie­tet sei­nen Kun­den ein um­fas­sen­des Be­ra­tungs­an­ge­bot zur Um­set­zung der Vor­ga­ben aus der Po­li­tik bis zum Stich­tag. Un­ab­hän­gig da­von, ob es um die Er­fül­lung der ge­setz­li­chen Mi­ni­ma­lan­for­de­run­gen geht oder im Rah­men von Tethe­red Caps be­reits eine lang­fris­ti­ge Sen­kung der Res­sour­cen­ver­bräu­che und CO2-Emissionen er­zielt wer­den soll.

Alle Her­stel­ler von Soft­drinks, stil­len Was­ser­pro­duk­ten, asep­ti­schen Ge­trän­ken und Bier in der EU müs­sen ihre An­la­gen zum Stich­tag um­stel­len. Ak­tu­ell wird an eu­ro­pa­weit gel­ten­den Nor­men für die Ver­schlüs­se ge­ar­bei­tet, um die Ein­füh­rung der Richt­li­nie für alle Mit­glieds­staa­ten zu ver­ein­fa­chen. Die Ver­ab­schie­dung wird zeit­nah er­war­tet.

„Die Ver­un­si­che­rung in der Bran­che ist spür­bar, denn die ent­spre­chen­de Rea­li­sie­rung in der An­la­ge ist auch von fest­ste­hen­den Nor­men ab­hän­gig und die Zeit drängt“, sagt Ar­min Wil­le, Lei­ter Ser­vice­ver­trieb bei KHS.

Die gleich­zei­ti­ge Um­set­zung in 27 Mit­glieds­staa­ten ist ein­ma­lig und gleicht ei­nem Kraftakt für Ge­trän­ke-, Kap­pen- und Pre­form­her­stel­ler so­wie alle dar­an ge­bun­de­nen Ge­wer­ke. „Un­se­re Kun­den ma­chen sich Ge­dan­ken und müs­sen mög­li­che Maß­nah­men und In­ves­ti­tio­nen früh­zei­tig ken­nen, die sie vor dem Hin­ter­grund der re­gu­la­ti­ven Be­schlüs­se tref­fen und um­set­zen müs­sen“, so Wil­le.

Die KHS-Gruppe unterstützt ihre Kunden dank eines umfassenden Serviceangebots bei der Umsetzung aktueller und zukünftiger politischer Richtlinien.

Quelle: KHS Gruppe

KHS hat des­halb ein Ser­vice­kon­zept er­stellt, das auf tech­ni­scher Ebe­ne de­tail­liert auf­zeigt, für wel­che Ver­schluss­lö­sun­gen wel­che Um­bau­ten an PET-Streckblasmaschinen und Fül­ler-Verschließer-Kombinationen not­wen­dig sind. „Wir ken­nen die gel­ten­den ge­setz­li­chen Rah­men­be­din­gun­gen so­wie die da­mit ver­bun­de­nen Kap­pen und Ver­schlüs­se in Kom­bi­na­ti­on mit den je­wei­li­gen Be­häl­tern. Glei­ches gilt für die Märk­te und die KHS-Maschinen, die in der Lage sind, jeg­li­che For­men – au­ßer nicht ro­ta­ti­ons­sym­me­tri­sche Ver­schlüs­se – zu ver­ar­bei­ten“, er­klärt Wil­le. „Da­für bie­ten wir un­se­ren Kun­den je nach An­wen­dungs­fall die je­weils op­ti­ma­le und in­di­vi­du­el­le tech­ni­sche Lö­sung“.

Für eine um­fas­sen­de und ganz­heit­li­che Be­ra­tungs­kom­pe­tenz ar­bei­tet der KHS-Service eng mit den Bott­les & Sha­pes™-Experten für das Fla­schen­de­sign zu­sam­men. Zu­sam­men ana­ly­sie­ren sie die Kun­denan­for­de­rung und be­ra­ten bei der Rea­li­sie­rung der Um­bau­maß­nah­men. So kön­ne man den Ab­fül­lern alle wich­ti­gen Pa­ra­me­ter für not­wen­di­ge tech­ni­schen Lö­sun­gen auf­zei­gen, da­mit die­se zu­kunfts­si­cher in­ves­tie­ren und pünkt­lich in den Markt kön­nen, so Wil­le.

Einfacher Verschlusswechsel oder Design einer neuen Flasche

„Es ist aktuell ein guter Zeitpunkt für Abfüller, die bisher von einer Neugestaltung ihrer Behälter abgesehen haben, in die Zukunft zu investieren und die Pflichtvorgaben durch die EU-Richtlinie als Chance zu nutzen“, sagt Armin Wille, Leiter Servicevertrieb bei KHS.

Quelle: KHS Gruppe

Die Lö­sun­gen er­stre­cken sich vom Wech­sel des be­ste­hen­den Ver­schluss­typs zur Tethe­red-Cap-Variante über die Ent­wick­lung ei­nes leich­teren Ver­schluss­stan­dards bis hin zur Be­trach­tung des PET-Behälters über die ge­setz­li­chen Vor­ga­ben hin­aus. „Wir schau­en uns alle Pa­ra­me­ter der Fla­sche ge­nau an und be­ra­ten hier vor dem Hin­ter­grund wei­te­rer mög­li­cher Ge­wicht­seinspa­run­gen oder An­pas­sun­gen im Kon­text ei­nes ‚De­sign for Su­staina­bi­li­ty‘“, sagt Wil­le.

Über­ge­ord­ne­tes Ziel ist es, zu­sätz­li­che und lang­fris­ti­ge Mehr­wer­te in Form von Res­sour­cen­ein­spa­rung zu ge­ne­rie­ren. Da­bei schaut KHS auch auf die kom­men­den EU-Richtlinien, die eben­falls zeit­nah für die Ge­trän­ke­bran­che eine Rol­le spie­len wer­den. Bis 2025 muss bei­spiels­wei­se der Re­zy­kla­tan­teil von Fla­schen laut EU-Vorgabe 25 Pro­zent be­tra­gen, bis 2030 dann 30 Pro­zent.

Im Zuge der PET-Behälterberatung Bott­les & Sha­pes™ hilft KHS bei der Um­set­zung der Zie­le und bei ei­ner mög­li­chen Um­stel­lung des Port­fo­li­os. „Es ist ak­tu­ell ein gu­ter Zeit­punkt für Ab­fül­ler, die bis­her von ei­ner Neu­ge­stal­tung ih­rer Be­häl­ter ab­ge­se­hen ha­ben, in die Zu­kunft zu in­ves­tie­ren und die Pflicht­vor­ga­ben durch die EU-Richtlinie als Chan­ce zu nut­zen. Wir kön­nen durch die Re­du­zie­rung des Fla­schen­ge­wichts und dem dar­aus fol­gen­den ge­rin­ge­ren Ma­te­ri­al­ein­satz wei­te­re Res­sour­cen und da­mit Kos­ten spa­ren“, sagt Wil­le.

Kostenberatung für die Initialinvestitionen

KHS zeigt Kun­den vor dem Hin­ter­grund ih­rer ge­plan­ten In­itialin­ves­ti­tio­nen si­cher auf, mit wel­chen Kos­ten sie rech­nen müs­sen und er­stellt im Vor­feld Be­rech­nun­gen für das Re­turn on In­vest­ment: Mit sei­nen lo­ka­len, na­tio­na­len und glo­ba­len Kun­den er­ar­bei­tet der Kom­plet­tan­bie­ter so­wohl die Auf­wands­ab­schät­zung als auch die Ein­spa­run­gen durch ge­rin­ge­ren Ein­satz von PET. „So­mit kann aus ei­ner zwin­gen­den ge­setz­li­chen Vor­ga­be der Start­punkt für in­no­va­ti­ve neue Pro­duk­te bei gleich­zei­ti­ger Res­sour­cen­ein­spa­rung und ei­ner dau­er­haf­ten Sen­kung von CO2-Emissionen in der Pro­duk­ti­on wer­den“, sagt Wil­le. „Wir bie­ten da­für jahr­zehn­te­lan­ge Ex­per­ti­se und ha­ben un­ab­hän­gig der EU-Vorgaben um­fas­sen­de Er­fah­run­gen auf die­sem Ge­biet. For­ma­tum­bau­ten und Be­häl­ter­ent­wick­lung ge­hö­ren zu un­se­ren Kern­kom­pe­ten­zen“, so Wil­le. „Wir zei­gen da­mit auf, wel­che Mehr­wer­te wir un­se­ren Kun­den über den ge­sam­ten Wert­schöp­fungs­pro­zess bie­ten, um so ihre Pro­dukt- und Mar­ken­po­si­ti­on zu stär­ken.“

(st)

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